Hg. Ralf Gesatzky im Auftrag der Bauabteilung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs

Erhaltung und Instandsetzung von Feldsteinkirchen in Mecklenburg

28 x 21 cm, 96 Seiten, Broschur,
ca. 130 Abbildungen

3-931185-68-0
Preis:17,00 €

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Mecklenburg ist ein an Natursteinvorkommen armes Land, nur die landschaftsprägenden Feldsteine - meist Granit, der durch die Eiszeiten aus Skandinavien hierher gelangte - waren reichlich vorhanden. Auf den landwirtschaftlich genutzten Feldern eher hinderlich, las man sie auf und verwandte sie als Baumaterial. So wurde Mecklenburg zu einem der Hauptgebiete der Feldsteinbauweise: Von den mehr als siebenhundert Kirchen des Landes sind ca. 250 unter Verwendung von Feldsteinen errichtet worden. Ihre höchste technische Ausbildung erreichte diese Bauweise im späten 13., frühen 14. Jahrhundert, in späteren Zeiten wurde dieses Material - abgesehen von Einzelbauwerken - nur noch beim Bau von Kirchtürmen und Sockeln verwendet. Die letzten Feldsteinkirchen entstanden im Zuge des Historismus im 19. und 20. Jahrhundert.

In den letzten Jahren festgestellte Umweltschäden haben dazu geführt, daß die Deutsche Bundesstiftung Umwelt 1995 ein Förderprojekt bewilligte, in dem vor allem konservatorische und restauratorische Fragestellungen zu Putzen und Mörteln an diesen Bauten untersucht worden sind.
In dem vorliegenden Band werden die naturwissenschaftlichen, konservatorischen und restauratorischen Ergebnisse dieses Projektes vorgestellt, die unter anderem auch in der Entwicklung geeigneter Restaurierungsmörtel ihren Niederschlag fanden.