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Ruth Schimmelpfeng-Schütte

Wie die Seide nach Norddeutschland kam

14,5 x 21,5 cm, 252 Seiten, Hardcover

978-3-944033-14-3
Preis:19,90 €

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Yin und Jan sind in ihren E-Mails der Seide auf der Spur. Seit etwa 7.000 Jahren ist sie die Königin der Stoffe. In China entdeckt und hoch geschätzt, gelangt sie auf gefahrvollen und verschlungenen Wegen in die Länder am Mittelmeer und schließlich nach Norddeutschland. Viel Geld fließt für den Import dieses kostbaren Gewebes ins Ausland. Der preußische König Friedrich II. will das ändern und fördert den Seidenbau im eigenen Land mit hohen Subventionen. Hundert Jahre später gründet ein Frauenverein mit dem Verkauf von selbst gezüchteten Kokons ein erstes Kinderkrankenhaus. Im 20. Jahrhundert schließlich entdeckt die Rüstungsindustrie die unübertroffenen Eigenschaften der Seide und verwendet sie in großem Stil zur Herstellung von Fallschirmen.
Ruth Schimmelpfeng-Schütte schreibt eine facettenreiche Geschichte der Seide. Sie führt in längst vergangene Kulturen und lässt Menschen lebendig werden, die von diesem wertvollen Stoff fasziniert waren, mit ihm Handel trieben und Politik machten.
Das Buch zeigt das spannende Schicksal eines Luxusgutes von der Jungsteinzeit bis heute, es regt zu Besuchen im brandenburgischen Herrenhaus Zernikow und dem Schweriner Volkskundemuseum in Mueß an – Orten, an denen Ausstellungen zum norddeutschen Seidenanbau besichtigt werden können.