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Sidonia von Borcke

Die Hexe aus dem Kloster Marienfließ
1548–1620

24 x 16 cm, 96 Seiten, gebunden
38, zum Teil farbige Abbildungen

978-3-931185-45-9
Preis:17,00 €

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Sidonia von Borcke wurde vermutlich 1548 im hinterpommerschen Stramehl geboren und 1620, fast siebzigjährig, vor den Toren Stettins wegen angeblicher Zauberei. Hexerei und Giftmord enthauptet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Es gibt verschiedene Gründe, die dazu geführt haben, dass die Erinnerung an sie bis heute fortlebt: Zum einen gehörte sie einem der vornehmsten pommerschen Adelsgeschlechter an und hob sich somit aus der anonymen Masse der zahllosen Opfer der Hexenverfolgung heraus, zum anderen soll sie für den Tod des beliebten Herzogs Philipp II., und damit das Aussterben des pommerschen Herzoghauses verantwortlich sein.
Wulf-Dietrich von Borcke legt eine interessante Ergänzung der bisher bekannten und publizierten Biographien seiner Vorfahrin vor, er geht vor allem der Frage nach, was dazu geführt hat, daß Sidonia seit dem 19. Jahrhundert zu einem beliebten künstlerischen Sujet wurde und vor allem in England bedeutende Porträts der Präraffaeliten entstanden, die heute auch in der berühmten Tate Gallery in London aufbewahrt werden. Daß der populäre. 1848 veröffentlichte Roman Wilhelm Meinholds dazu anregte, ist nur ein Teil der Antwort. Erstmals werden die bisher bekannten künstlerischen Darstellungen Sidonia von Borckes in diesem Buch publiziert.
»Beiträge zur Kirchen-, Kunst- und Landesgeschichte Pommerns«, Band 3

Pressestimmen

Dass die Hexenverfolgungen uns bis heute beschäftigen, zeigt nicht zuletzt das im Thomas Helms Verlag erschienene Buch zur Geschichte der Sidonia von Borcke, das einer ihrer Nachfahren, Wulf-Dietrich Borcke, vorgelegt hat.
Jörg-Michael Glewwe

Sedina-Archiv - 2/2003

Eine spannende und aufschlußreiche Lektüre vom Verfasser Wulf-Dietrich Borcke, der es verstanden hat, dafür die rechte Balance zu finden zwischen sachlichem Bericht und moralisch wertender Kommentierung, mit der er seiner Familienangehörigen Gerechtigkeit widerfahren läßt.
Michael Lissok

Baltische Studien, Neue Folge - 89/2003