WIEDER LIEFERBAR!

Matthias Müller (Hg.)

Schinkel und seine Schüler

Auf den Spuren großer Baumeister in Mecklenburg und Pommern

21 x 22,5 cm, 348 Seiten
244 Abbildungen

978-3-935749-34-3
Preis:24,00 €

Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Informationen über anfallende Versandkosten finden Sie hier.

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung des Vineta-Museums in Barth

Karl Friedrich Schinkel (1781–1841) gehört zu den herausragendsten und faszinierendsten Architektenpersönlich-keiten der Neuzeit. Besonders seine Berliner Bauten gelten seit nunmehr fast zwei Jahrhunderten als exemplarische Schöpfungen einer Baukultur von höchsten ästhetischen und funktionalen Ansprüchen, die zugleich von einem tiefen humanistischen Idealismus bestimmt ist. Weniger bekannt sind hingegen die Leistungen Schinkels für die zum Teil weit abgelegenen preußischen Provinzen und die angrenzenden norddeutschen Länder. Der Katalog der großen Sonderausstellung des Vineta-Museums der Stadt Barth stellt daher die erste umfassende Publikation zum Einfluß Schinkels auf das Baugeschehen in Mecklenburg und Pommern dar. Beide historischen Territorien werden zudem erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder als zusammenhängende Kulturlandschaften diesseits und jenseits der Oder, im heutigen Deutschland wie im heutigen Polen, präsentiert. Obwohl für Schinkel hier nur eine vergleichsweise geringe Anzahl von eigenhändigen Werken nachgewiesen werden kann, übten seine Arbeiten eine enorme Vorbildwirkung aus. Ihre inspirierende Ausstrahlung auf andere Architekten sowie die Tätigkeit seiner Schüler und Mitarbeiter haben dazu geführt, daß die Baukunst des 19. Jahrhunderts auch in Mecklenburg und Pommern maßgeblich von Schinkel geprägt wurde. Dies belegt der Katalog anschaulich sowohl mit seinen Aufsätzen als auch durch die teilweise erstmals publizierten Originalentwürfe, historischen Darstellungen sowie eigens angefertigten Modelle von ausgewählten Gebäuden und architektonischen Ensembles aus der Zeit zwischen etwa 1820 und 1880.

Pressestimmen

Der hiesige Verleger Thomas Helms war für die druckgraphisch anspruchsvolle Produktion des Ausstellungskataloges verantwortlich. Dieser gilt bereits jetzt in der Fachwelt als Standardwerk.

Die Pommersche Zeitung, 26. November 2005

Gemeinschaftliches Projekt des Caspar-David-Friedrich-Instituts erhält Schinkel-Preis
Bei der diesjährigen feierlichen Verleihung des Neuruppiner Schinkel-Preises wurde dem Caspar David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald eine große Ehre zuteil: Die vom Lehrstuhl für Kunstgeschichte und dem Vineta-Museum der Stadt Barth gemeinsam konzipierte Sonderausstellung zu »Schinkel und seinen Schülern« sowie das dazugehörige Katalogbuch wurden mit dem Jahrespreis der Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft e. V. ausgezeichnet. Gefördert wurde das unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern stehende Projekt durch das Land und die Stadt Barth.

Pressemitteilung, 16. November 2005

Namhafte Wissenschaftler, Architekten, Kunsthistoriker, Theologen, geben in ihren Beiträgen Überblicksdarstellungen, befassen sich mit Bau- und Architekturmonographien, behandeln zeittypische Belange der Denkmalpflege.
Dieter Dolgner

Baltische Studien - Neue Folge, Band 91/2005

Dieser Katalog ist mehr als ein Katalog. Er wird für lange Zeit das Standard- und Nachschlagewerk für die Geschichte der Baukunst in Mecklenburg und Pommern in der Zeit zwischen 1820 und 1880 bleiben.
A. Neumerkel

Blitz am Sonntag - 24. Oktober 2004

Ein äußerst hilfreiches Nachschagewerk.
Haik Porada

Berichte zur deutschen Landeskunde - Band 80, 4/2006

Die Kollekion zeigt erstmals umfassend Schinkels Einfluss auf das Baugeschehen in Mecklenburg und Pommern.
Joachim Lehmann

Journal der Kassenärztlichen Vereinigung - September 2004

Die Initiatoren, Mitarbeiter, Förderer des Projektes und der gegenüber Innovationen offene Verlag sind für das Ergebnis nur zu beglückwünschen.
Gottfried Loeck

Pommern, Zeitschrift für Kultur und Geschichte - 3/2004

Wissenschaftlich zuverlässig erarbeitet und mit allen entsprechenden Belegen versehen, ist es doch ohne wissenschaftliche Lesehürden, bleibt es vor allem innerhalb der heutigen Buchlandschaft ein ungemein schönes Buch - und dies in umfassend bestem Sinn.
Cord Meckseper

Burgen und Schlösser - 3/2005