Republikflucht und Wirtschaftswunder

16 x 24 cm, 423 Seiten, gebunden,
mehr als 200 Abbildungen

3-931185-85-0
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Mecklenburger berichten über ihre Erlebnisse 1945 bis 1961

Die nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzenden, politisch begründeten Umstrukturierungen brachten auch für die mecklenburgischen Landwirtschaft einschneidende Veränderungen mit sich. Der erste Schritt auf dem Weg zur angestrebten Kollektivierung war von September 1945 an eine Bodenreform. Von 1951 an verstärkte sich der immer mehr existenzbedrohende Druck auf die bis dahin selbständigen Bauern und führte zu gravierenden Einschnitten in deren Leben. Mit Zeitzeugenberichten sowie Bild- und Textdokumenten wird hier exemplarisch das Schicksal vieler Mecklenburger in jener Zeit dargestellt

Pressestimmen

Nieske lässt in seinem Band die Menschen selbst zu Wort kommen: Anschaulich berichten sie über die dramatischen Umstände, die zur Flucht führten und die abenteuerlichen Wege, auf denen sie nach Westberlin gelangten. Auch der beschwerliche Neuanfang in der Bundesrepublik, die so gar nicht dem Klischee vom »goldenen Westen« entsprach, wird eindrucksvoll geschildert. Ergänzt durch Auszüge aus zeitgenössischen Dokumenten und zahlreichen Fotos hat Christian Nieske ein spannend zu lesendes Buch vorgelegt, das jedem zu empfehlen ist, der sich ein Bild von der Situation auf dem Lande in der frühen DDR machen will.
Henrik Bispinck

Ostsee-Zeitung - 1./2. Juni 2002