Pommern, Skandinavien und das Baltikum

24.5 x 17 cm, 424 Seiten, Hardcover
9 farbige Abbildungen, drei Karten, Orts- und Personenregister

Publikationen des Lehrstuhls für Nordische Geschichte an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.
herausgegeben von Jens E. Olesen. Band 6

978-3-935749-56-5
Preis:35,00 €

Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Informationen über anfallende Versandkosten finden Sie hier.

Sachthematisches Archivinventar zu den frühneuzeitlichen Beständen an Nordica, Baltica und Sueco-Pomeranica im Staatsarchiv Stettin.

Mit diesem Spezialinventar veröffentlichen der Lehrstuhl für nordische Geschichte an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und das Staatsarchiv Stettin/Archiwum Pastwowe w Szczecinie die Ergebnisse eines gemeinsamen Vorhabens, mit dem sie einen Beitrag zur Erforschung der Geschichte des Ostseeraums leisten möchten. Ein wesentlicher Teil der Quellen des Stettiner Staatsarchivs. die sich auf die skandinavischen und baltischen Länder bzw. auf die pommersch-schwedischen, pommersch-dänischen und pommersch-baltischen Verbindungen beziehen, wurde zu diesem Zweck zusammengestellt.

Vor allem die frühneuzeitlichen Bestände sind hinsichtlich ihrer Bezüge zu Dänemark-Norwegen, Schweden-Finnland und den baltischen Ländern ausgewertet worden. Dabei stand naturgemäß die sogenannte Schwedenzeit in Pommern, die vom 17. bis frühen 19. Jahrhundert währte, im Vordergrund. Um ein möglichst vollständiges Bild vom Beziehungsgeflecht im Ostseeraum zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert zu erhalten, wurden auch die Aktentitel zu Polen unter den Königen aus dem Hause Wasa sowie zu den Territorien im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, die in einer dynastischen Beziehung zu den nordischen Königreichen standen oder die sich unter schwedischer bzw. dänischer Herrschaft befanden, erfaßt. Deshalb sind in diesem Inventar auch Betreffe u.a. zu Pfalz-Zweibrücken, Oldenburg, Bremen-Verden, Schleswig-Holstein und Wismar aufgenommen worden.

Ein umfassendes Orts- und Personenregister ermöglicht einen schnellen und zielgerichteten Zugriff auf die chronologisch nach den Beziehungsschwerpunkten geordneten Einträge.

Pressestimmen

Sehr hilfreich sind nicht nur die ausführlichen einleitenden Bemerkungen des Bearbeiters zur Archivgeschichte, sondern die eingehend quellenkundlichen Hinweise zur Entstehung und Übelieferungsgeschichte sowie Aussagewert der einzelnen Bestände, wobei deren Zersplitterung (v.a. Greifswald/Stettin, aber leider und dort unzugänglich auch Russland) dankenswerterweise mit behandelt wird.
Peter Bahl

Herold-Jahrbuch - 12. Band/ 2007

Das Inventar gibt einen tiefen Einblick in die frühneuzeitlichen Quellenbestände des Staatsarchivs Stettin, soweit sie sich unmittelbar auf die baltischen und skandinavischen Länder sowie die Verbindungen Pommerns mit Schweden, Dänemark und dem Baltikum beziehen.
Stefan Kroll

Baltische Studien - Neue Folge, Band 91/2005