Historische Ansichten von Swinemünde und vom Golm

21 x 21 cm, 112 Seiten, Hardcover,
100, zumeist farbige Abbildungen

978-3-931185-92-3
Preis:17,00 €

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Streiflichter aus der Vergangenheit einer pommerschen Hafenstadt, erzählt an Hand von Bildern und zeitgenössischen Berichten aus dem 19. Jahrhundert.

Swinemünde, heute die polnische Hafenstadt Swinoujscie, war bis 1945 eines der bekanntesten deutschen Ostseebäder. An der Mündung der Swine, des mittleren Oderausflusses aus dem Stettiner Haff in die Ostsee gelegen, war Swinemünde eine der jüngsten pommerschen Städte, wenn nicht die jüngste überhaupt. Nach ersten Anfängen in den vierziger Jahren des 18. Jahrhunderts ist sie erst - oder sollte man sagen: schon! - 1765 zur Stadt erhoben worden. Damals war an ein Seebad noch nicht zu denken. Vielmehr wurde Swinemünde von Anfang an als Hafenstadt angelegt und ist es, in wechselnder Ausprägung und Bedeutung, auch bis zum heutigen Tage geblieben.

Im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen die bildlichen Darstellungen, also die historischen Ansichten selbst, von denen etliche sehr selten oder nahezu unbekannt sind und hier gleichsam neu vorgestellt werden. Als weiteres, ebenso wichtiges Anliegen tritt die Kommentierung der Bildinhalte hinzu, die unter Heranziehung einschlägiger schriftlicher Quellen erfolgt. Dazu gehören in erster Linie zeitgenössische Texte, wie sie in Beschreibungen von Reisenden oder durch andere Berichterstatter überliefert sind. Durch die Verknüpfung zahlreicher diesen Quellen entnommenen Zitate mit den jeweils betrachteten Bildern werden Verhältnisse oder Geschehnisse im alten Swinemünde beleuchtet und lebendig gemacht.

Pressestimmen

Hellmut Hannes, geborener Swinemünder, erzählt die Geschichte der Stadt anhand der wenigen Bilder, die es gibt, und der wenigen Texte, die Fontane und seine Kollegen der Stadt gewidmet hatten. Er beschränkt sich dabei auf das neunzehnte Jahrhundert. Hannes ist Physiker, Jahrgang 1925. Er ist kein Autor, der drauflosplaudert. Wer jedoch Gründlichkeit schätzt, das ruhige Abwägen von Argumenten und eine etwas altväterliche Sprache, wird an dem wundervoll ausgestatteten Band seine Freude haben.
Frank Pergande

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 84, Seite R 2 - 11. April 20

Dem Autor gelang es, in fleißigem Quellenstudium nicht nur eine ganze Reihe unbekannter Stiche und Zeichnungen von der Stadt und ihrem Hausberg zusammenzutragen, sondern er begleitet die Bilder auch mit ausführlichen Erläuterungen, die sich überwiegend ebenfalls auf zeitgenössische Quellen stützen.

Nordkurier - 8./9. Dezember 2001

Die Verknüpfung von Bildern und Texten lässt Verhältnisse und Geschehnisse im alten Swinemünde lebendig werden.

Ostsee-Zeitung - 4. Dezember 2001

Das ist ja ein wunderbares, bewundernswertes Buch!
Carola Stern

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Die historischen Ansichten Swinemündes und des Golm sind ein wunderschönes Buch geworden, an dem man seine helle Freude haben kann.
Herbert Ewe

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Hannes' literarisch wie graphisch liebevoll gestalteter geschichtlicher Beitag gewinnt eine zukunftsweisende Dimension, wenn im Schlusswort die anhaltende grenzüberschreitede Bindung des Golms an Swinemünde herausgestellt wird, eine Bindung, die für ältere Generationen mit Wehmut und Sehnsucht verbunden bleibt, für heranwachsende Generationen - dies- wie jenseits der Oder - aber ein Hoffnungszeichen sein mag.
Matthias Zucci

Pommern. Zeitschrift und Geschichte - 2/2002

Diese Publikation kann als eine Ovation an das hirstorische Swinemünde bezeichnet werden.
Michael Lissok

Baltische Studien - Neue Folge, Band 88/2002

In dem Bildband zeigt der Autor viele Bilder aus seiner privaten Sammlung, versehen mit zahlreichen Zitaten, unter anderem von Theodor Fontane, der seine Kinderjahre ebenfalls in Swinemünde verlebte.
Jasmin Wontroba

Cellesche Zeitung - 4. Juni 2002