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Henning Friedrich Graf von Bassewitz 1680–1749

16 x 23 cm, 260 Seiten, gebunden
32 Abbildungen

978-3-931185-47-3
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Henning Friedrich Graf von Bassewitz (1680-1749) stand inmitten der Auseinandersetzungen des Absolutismus. Der Mecklenburger mit ausgeprägtem Familiensinn wirkte als Klosterhauptmann von Dobbertin, als Gutsbesitzer von Prebberede und weiteren Gütern sowie in der ständischen Verwaltung und als holsteinischer Premierminister. Als solcher verbrachte er ein Jahrzehnt im Russischen Reich und hatte lebhaften Anteil an den politischen Geschehnissen seiner Zeit.

Pressestimmen

Im Rahmen der weitreichenden politischen Mächteverschiebungen im Ostseeraum und ihrer europäischen Auswirkungen im 18. Jahrhundert kommt der Gestalt des mecklenburgischen Adeligen Henning Friedrich Graf von Bassewitz (1680-1749) eine Schlüsselrolle in den politischen und diplomatischen Vorgängen zu. Die vorliegende biographische Studie, die für die archivalischen Quellen aus Stockholm, Schwerin, Oldenburg und aus der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Kiel ausgewertet wurden, schildert zunächst die Entwicklung der mecklenburgischen Landstände seit dem späten Mittelalter. Innerhalb der Landstände dominierte in Mecklenburg seit der Reformation die Ritterschaft, die bis in das 18. Jahrhundert hinein den ständestaatlichen Charakter des Landes gegenüber dem absolutistischen Herrschaftsanspruch zu bewahren wußte. Die spektakuläre Ausweisung Herzog Karl Leopolds von Mecklenburg-Schwerin (1678-1747) im Jahre 1728 und die Einsetzung seines Bruders Christian Ludwig II. als Administrator durch Kaiser Karl VI. bildete den Höhepunkt dieser Vorgänge, die das Territorium zu einem verfassungsrechtlichen Sonderfall des Alten Reiches, ja sogar des Deutschen Reiches bis 1918 werden ließ.
Eine knappe Skizze der Familien- und Besitzgeschichte der Familie von Bassewitz, die in Mecklenburg urkundlich erstmals zu Beginn des 14. Jahrhunderts nachweisbar ist, leitet dann zum Hauptteil der mit nur wenigen Quellen- und Literaturhinweisen belegten Darstellung über. [...] zog sich Bassewitz 1730 auf seine Güter nach Mecklenburg zurück, wo er im Jahre 1749 auf Prebberede verstarb. Sein 1746 verfaßter »Lebenslauf« gehört zu den bedeutendsten adeligen Selbstzeugnissen im 18. Jahrhundert. Auch wenn sich über manche Akzentsetzung oder manches historische Urteil diskutieren ließe, so bietet die quellengesättigte, ansprechend gestaltete, aber in ihren zentralen Teilen nicht immer leicht zu lesende Biographie ein gutes Beispiel dafür, welchen Ertrag biographisch-genealogische und landesgeschichtliche Ansätze für die Reichsgeschichte und die europäische Geschichte bringen können.
Johannes Schellakowsky

Genealogie - Heft 5-6/2002, S.187-188

Ein bewegtes und verdienstvolles Leben, ein aufschlussreiches, fesselndes Werk, ohne welches kein forschender oder wissbegieriger Heimatfreund wird auskommen können.
Norbert Dust

Nordkurier - 21. Januar 2000