Neuerscheinung

Friese. Norddeutsche Orgeln In Fünf Generationen, Band 2

Matthias, Friedrich [I], Friedrich [II] und Heinrich Friese.
Textband und zwei Bände Werkkatalog. (Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege in Mecklenburg und Vorpommern; 15) 21,5 x 27,5 cm, 3 Bände, zusammen 876 Seiten, 382 Abbildungen
(Veröffentlichung der Gesellschaft der Orgelfreunde, 258-2)

Textband und zwei Bände Werkkatalog. (Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege in Mecklenburg und Vorpommern; 15) 21,5 x 27,5 cm, 3 Bände, zusammen 876 Seiten, 382 Abbildungen
(Veröffentlichung der Gesellschaft der Orgelfreunde, 258-2)

978-3944033-27-3
Preis:138,00 €

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In fünf Generationen der Firma Friese, anfangs noch in Vorpommern, später in Mecklenburg, wurden norddeutsche Orgeln in hoher Qualität gebaut, von denen viele heute noch als historische Klangdenkmale erhalten sind.
Matthias Friese (1739–1786) war Schulmeister und Organist im pommerschen Kummerow und als Autodidakt Orgelbauer. Sein zweitgeborener Sohn Friedrich [I] Friese (1765–1833) wurde zunächst auch Lehrer und Organist. Eine erste Orgelbauwerkstatt betrieb er in Polchow bei Güstrow, die er 1802 nach Parchim verlegte. Sein Neffe Friedrich [II] Friese machte ab 1807 hier seine Orgelbauerlehre und übernahm 1833 die Werkstatt. Sein Sohn Friedrich [III] Friese (1827–1896) wurde zum wichtigsten Vertreter der Orgelbaudynastie Friese (1827–1896).
Er führte die nun nach Schwerin verlegte Werkstatt von 1856 bis 1896. Er gilt als der bedeutendste mecklenburgische Orgelbauer. Ihm wurde der erste Band dieser Arbeit gewidmet. Sein Sohn Heinrich Friese (1860–1948) lernte noch bei ihm das Orgelbauhandwerk, doch entschied sich bald für die Entomologie, und erlangte mit seinem sechsbändigen Werk »Die Bienen Europas« große Anerkennung.
Die Orgelbauwerkstatt Friese in Schwerin übernahm 1896 der Orgelbauer Marcus Runge.
Im vorliegenden zweiten Band zur Geschichte der Orgelbaufamilie Friese werden die Lebenswege von Matthias, Friedrich [I], Friedrich [II] und Heinrich nachgezeichnet und ihr Werk vorgestellt. In den beiden Katalogbänden werden über 210 Orgeln vorgestellt, die von den vier Orgelbauern geschaffen oder restauriert worden sind.
Max Reinhard Jaehn, geb. 1948 in Schwerin, erfuhr schon in früher Jugend die Berührung mit dem Instrument Orgel: an der großen Ladegastorgel im Schweriner Dom. Damals begann das Lernen im Orgelspiel und Orgelbau. Auch das spätere Medizinstudium und der Haupt-Berufsweg des Arztes wurden begleitet durch fortgesetzte musikwissenscha liche und orgelgeschichtlichen Studien, die Ausübung einer nebenamtlichen Organistentätigkeit und fortwährende Praxis-Kontakte zu Orgelbauwerkstätten. Ab den 1980er Jahren publizierte Jaehn an zahlreichen Stellen über alte Orgeln in Mecklenburg, Schleswig-Holstein, Lübeck und Hamburg und war Herausgeber wichtiger Quellenwerke zur Orgelgeschichte Norddeutschlands. Er war von 1983 bis 1988 Vizepräsident der internationalen »Gesellschaft der Orgelfreunde«.