Auf den Spuren Theodor Fontanes in Swinemünde

Ein Stadtrundgang durch Swinoujscie

58 Seiten, 6 farbige und 21 schwarzweiße Abbildungen, eine Karte, Broschur

978-3-940207-24-1
Preis:9,80 €

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Dank Theodor Fontane (1819–1898) hat Swinemünde weltliterarischen Rang. Swinemünde ist das Kessin aus dem Roman »Effi Briest«. Fünf Jahre seiner Kindheit, 1827 bis 1832, hat Fontane in der Stadt verbracht. Das Haus von Landrat Flemming etwa, im Roman beschrieben als »ein einfaches, etwas altmodisches Fachwerkhaus, das mit seiner Front auf die nach den Seebädern hinausführende Hauptstraße, mit seinem Giebel aber auf ein zwischen Stadt und Dünen liegendes Wäldchen, das die ›Plantage‹ hieß, herniederblickte«, wurde bei Fontane das Wohnhaus von Instetten und Effi. Utpatels Mühle, die es tatsächlich in der Stadt gab, kommt als eines der Ausflugsziele im Roman vor. Manche Swinemünder Namen hat der Autor verwendet, etwa Grützmacher, Hannemann oder Hoppensack. Aber auch in »Meine Kinderjahre« und »Graf Petöfy« erzählt Fontane von Swinemünde.

Hellmut Hannes, 1925 in der Stadt geboren, hat es unternommen, die von Fontane beschriebenen Stätten heute aufzusuchen. Im Schweriner Thomas-Helms-Verlag hat er einen »Stadtrundgang durch Swinoujscie« vorgelegt. Der Weg beginnt dort, wo früher die Adlerapotheke, die Apotheke des Vaters, stand. Eine 1998 angebrachte Gedenktafel erinnert dort an den Dichter. Weiter geht es über den Rathausplatz, das Gesellschaftshaus, Strand und Mole zurück zum Kleinen Markt. Zum Buch gehört ein ausklappbarer historischer Stadtplan mit einer Konkordanz der deutschen und polnischen Straßennamen

Pressestimmen

… und er ist Fontane-Kenner. Kompetent und liebevoll beschreibt er die wichtigsten Gebäude und nennt bekannte Familien. die zu Fontanes Zeiten dort lebten. Stellen aus »Effi Briest« und »Meine Kinderjahre« werden sorgfältig kommentiert. (Lo)

Mitteilungen der Theodor Fontane Gesellschaft - Dezember 2009

Mit vielen Verweisen auf den Erinnerungsband »Meine Kinderjahre« und auf den Roman »Effi Briest«, in dem Schauplätze und Personen erkennbar werden, führt Hannes seine Leser nun durch die Stadt und ihre literarische Topografie. Im Text wie auch im beigefügten »Historischen Straßenplan« wird deutlich, wie Fontane die Stadt erlebt haben mag und wie sie sich unterdessen verändert hat – seit seiner eigenen Kindheit wohl mehr als in den 100 Jahren zuvor seit Fontanes Aufenthalt, das ist dem Autor bewusst.
Susanne Schulz

Nordkurier - 22. Juli 2009