»… zeigt viel Anlage zur Mahlerei« Johann Gustav Grunewald

Ein Schüler des Romantikers Caspar David Friedrich

72 Seiten, 60 farbige Abbildungen, 23,5 x 22 cm, Hardcover

978-3-940207-38-8
Preis:16,80 €

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Der in Gnadau, einer Herrnhuter Brüdergemeine in der Nähe Magdeburgs, geborene Johann Gustav Grunewald (1805–1878) zeigte schon früh künstlerische Begabung und begann bereits als 15-Jähriger ein Kunststudium an der Dresdner Akademie. Sein Lehrer, der berühmte pommersche Maler Caspar David Friedrich, bescheinigte ihm bald »… viel Anlage zur Mahlerei«.
Nach seiner Ausbildung konnte Grunewald zunächst nicht beruflich Fuß fassen und so entschloss er sich, mit seiner Frau nach Nordamerika auszuwandern. Sie fanden zuerst Aufnahme in der Brüdergemeine in Pennsylvania, später in Bethlehem. Grunewald entwickelte in den USA die von Friedrich erlernte Malerei der Romantik eigenständig weiter und schuf eine Reihe bemerkenswerter Gemälde, die nicht nur die grandiose Natur – wie die immer wieder von ihm dargestellten Niagarafälle –, sondern auch die Auswirkungen der Industriellen Revolution zeigen.
Vor allem aus der Zeit eines Deutschlandbesuches sind verschiedene Porträts erhalten, die einen eigenständigen Teil seines Œuvres ausmachen. 1867 kehrte Grunewald mit seiner zweiten Frau nach Deutschland zurück. Sie ließen sich in deren Heimat, dem schlesischen Gnadenberg, nieder. Auch hier schuf er beachtenswerte Gemälde, in denen die Natur das wesentliche Sujet darstellte.

Pressestimmen

… Nun ehrt das kleine Vineta-Museum im pommerschen Barth Grunewald. […] Das könnte ein wunderbarer Anfang für die Grunewald-Rezeption in Deutschland sein.
Frank Pergande

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Juli 2011, Nr. 16 / Seite 30